Samstag, 28. Juli 2012

i'm fine ... i guess

Die Sommerferien sind fast vorbei, noch 4 Tage und dann geht das ganze von vorne los. Zum Glück nur einen Monat, das ist ein kleiner Trost.
Es ist lange her, dass ich geschrieben habe. Es ist viel passiert, sehr viel. Mal Gutes, mal weniger gutes.
Ich habe vor einem Monat aufgehört Fisch zu essen. Irgendwie kam ich mir nur wie ein halber Vegetarier vor.
Ich habe mich von meinem Freund getrennt, was sehr viele Tränen mit sich brachte, und bin plötzlich doch wieder mit ihm zusammen.
Ich habe mich mit meinem besten Freund versöhnt, gestritten, versöhnt und inzwischen nicht mehr viel Kontakt.
Ich habe ein stink langweiliges Praktikum gemacht, wo ich jemanden kennengelernt habe, der zuhört und sich zuhören lässt. Aber irgendwas an ihm ist seltsam - bei ihm ist viel schief gegangen, sagt er, reden will er aber nicht darüber (was mir nur allzu bekannt vorkommt).

Egal.


Ich fühle mich seltsam. Glücklich, ja - aber seltsam. Als ob etwas fehlen würde.
Verleugne ich mich selbst, wenn ich nicht ab und zu alles rauslasse? Belüge ich mich, wenn ich nicht weiter schreibe über diese dunkle Seite, an die ich eigentlich nicht denken möchte?
Es fehlt mir so sehr euch meine Gedanken mit zu teilen.
Ich bin unsicher ... was meint ihr?

Und Lena, wenn du das ließt: ich kann dir keine Nachricht schreiben, weil FriendConnect mich nicht lässt - aber ich würde gerne deinen Blog lesen können...

Liebe Grüße, ich hoffe es geht euch gut!
Eure Lynn


Sonntag, 27. Mai 2012

Zu viel Sternenstaub ...

Zu viele Gedanken im Kopf. Zu viele Personen im Leben. Zu viele Gefühle im Herz.
Ich kann es nicht beschreiben, ein Stich trifft es ganz gut.
Ich habe mich seit etwas längerer Zeit nicht mehr gemeldet, ich weiß, entschuldigt. Aber ich habe einen verdammt guten Grund dafür.
An diese ganze Zeit zurück zu denken tut weh, sehr sogar. Und so gern ich euch diese Sachen erzähle, ich behalte sie lieber für mich. Denn für diese Art von Gedanken, die ich mit diesem Blog vielleicht mal vermittelt habe, gibt es in meinem Kopf einen extra Platz. Einen Ort, der weit weg von den ganzen anderen Sachen ist. Dieser Ort ist verschlossen, genau bis zu dem Zeitpunkt, wo mein Kopf beschließt, dass es Zeit ist, ihn zu öffnen und die Gedanken frei zulassen. Die Gedanken sind böse, sie ernähren sich von der Freude, der Liebe, dem Glück. Sie lassen selten Gutes zurück und ihr Ziel ist es, deinen Geist mit negativen Gedanken zu infizieren. Du wirst vergiftet, langsam und qualvoll.
Ich möchte diesen Ort fest verschlossen halten. Denn irgendwie habe ich es geschafft diese Gedanken zu Bündel und dorthin zu schaffen, an einen Ort, wo sie mich nicht gefährden. Und ich möchte, dass dies so bleibt. Ich ziehe mich zurück an diesen Ort, wenn es mir nicht so gut geht, aber, wenn ich es vermeiden kann, denke ich nicht an ihn. Dieser Ort, gefüllt mit "bösen" Gedanken, ist mein Panicroom. Er bietet mir Schutz. Er beherbergt das Vertraute.
Aber es ist schon lang an der Zeit ein paar neue Dinge zu suchen.
Vielleicht habt ihr es an meinen letzten Posts merken können ... mir geht es besser. Ich möchte nicht sagen, dass es mir richtig gut geht, aber es wird besser. Es wird besser, je mehr ich den Panicroom meide. Und so verrückt das alles vielleicht auch klingen mag, für mich ist es die Wahrheit. Und ich habe den Glauben an ein Leben ohne diese zerstörende Krankheit noch nicht aufgegeben.
Ich schreibe euch alles, was in meinem Kopf vorgeht, das Gute, sowie das Schlechte.
Und dieser Post hier, der ist das Gute.
Ich genese. Mein Leben ist nicht mehr grau und finster. Es ist durchleuchtet mit den ersten Sonnenstrahlen des Tages.
Mein Panicroom hat schon lange geschlossen. Aufgrund von zu geringer Gästezahl.
Ich hasse noch immer diese ganzen "mein leben ist perfekt"-Menschen, die sich über Probleme lustig machen, die man eigentlich lieber nicht hätte.
Ich hasse diese Menschen, die immer lächeln, immer total makellos sind, einfach "glücklich".
Ich glaube niemand ist einfach "glücklich". Es gibt Tage, da könnte man die ganze Welt umarmen, sicher. Aber an anderen würde man am liebsten nur springen - und fort sein.
Das Leben hat viele Gesichter. Ich behaupte, dass ich schon manche davon kennengelernt habe, ein paar Gute, aber mehr Schlechte. Aber hey, bald müsste ich die Schlechten durch haben, dann kann es doch nur besser werden, oder?
Ich weiß nicht genau, was ich hier rede.
Ich dachte mir eigentlich, dass ich einen Post schreibe, in dem ich euch erkläre, was mit mir los ist, aber irgendwie machen die ganzen Worte es nur komplizierter.
Ich tue gerne so, als ob ich gesund wäre.
Ich gehe mit meiner Krankheit nicht hausieren. Ich habe fast 2 Jahre gebraucht, bis ich meiner besten Freundin etwas davon erzählt habe - wobei die Betonung auf etwas liegt. Meistens verstehen die Menschen es einfach nicht. Keine Ahnung, woran das liegt, vielleicht möchten sie es auch nicht verstehen. Jedenfalls ist es für sie wie eine spannende Folge einer langweiligen Sitcom und sobald sie das Interesse verlieren, schauen sie weg. Ich sage nicht, dass alle so sind, aber die meisten sind es wirklich.
Verdammt, wie oft bin hingefallen? Und wie oft sind diese perfekten Menschen hingefallen? Wie oft bin ich danach wieder aufgestanden, habe weitergemacht? Und wie oft haben diese Menschen es auch nur versucht?
Ich verstehe sie einfach nicht. Sie halten andere für kranke Psychos. Sie stecken die anderen in Schubladen, ohne auch nur ein Funken Wahrheit über sie zu kennen. Es ist ihnen egal, dass es wehtut ihre Gedanken zu hören, aber wieso sollten sie sich auch darum scheren, was diese anderen denken. Die anderen sind ja eh nur Abschaum, Nebensache im Leben. Denn das Leben ist ja so "perfekt".
Zeig mir ein Leben, das perfekt ist. Ich schwöre, ich würde nicht tauschen wollen.
Ich glaube, ich bin immer noch nicht auf den Punkt gekommen.
Ich tue lieber so, als sei ich gesund, als zu zeigen, dass ich es vielleicht doch nicht bin.
Die Gewissheit fehlt. In der einen Sekunde geht es mir gut, ich erlebe den schönsten Tag überhaupt, und in der nächsten ist alles zusammengestürzt und ich blicke hinab auf die Trümmer.
Wann ist man gesund? Wenn man keine "bösen" Gedanken mehr hat? Nun, dann bezweifle ich, dass ich jemals gesund sein werde. Aber vielleicht nähere ich mich ja diesem Status. Denn diese "bösen" Gedanken sind stark zurück gegangen. Besser noch; ich benötige sie nicht mehr.
Wer hat festgelegt, wie man als Mensch zu sein hat?
Wer hat den Menschen idealisiert?
Dies hier wird ersteinmal mein letzter Post sein.
Es tut mir leid, wirklich. Aber ich hoffe, dass ihr es versteht. Je weniger ich mit diesen Sachen in Berührung bin, desto besser. Denn eines habe ich gelernt ... ich möchte wirklich gesund werden. Ich möchte es so sehr.
Das heißt dann vermutlich Lebt wohl.
Ich kann nicht sagen, für wie lange der Abschied sein wird.
Ich stehe hinter euch. Hinter allen Entscheidungen, die ihr treffen werdet. Denn ich glaube, ihr werdet die Richtigen treffen. Auch, wenn sie vielleicht nur für euch richtig erscheinen.
So treffe ich jetzt die richtige Entscheidung für mich.
Ich wünsche euch alles erdenklich Gute.
Ich bin nicht aus der Welt. Ich fange jetzt erst an zu leben.
Ich denke, es ist alles gesagt. Vor allem, da mir nichts mehr einfällt.

Eure Lynn


Samstag, 28. April 2012

Edit zu: "Wenn du keine Ahnung hast, solltest du einfach nur schweigen"

Wie ich grade erfahren hab, bin ich eine Dreckshure.
Juuhuuuuuu -.-
anscheinend steck ich doch irgendwie mit drin, ja toll, ich wüsst nur gern wie. Und ich nehm jetzt mal stark an, dass es dabei um mich gegange ist, als sie geschrieben hat "wegen so einer Dreckshure", weil ich so ziemlich sein letzter Kontakt war...oder besser gesagt weiblicher Kontakt. Aber vielleicht geht's dabei ja nicht um mich - wäre besser, weil ich sonst nach kommender Woche (Ferien) wieder Traumhafte Blicke zu erwarten hätte.
Aber komm - Dreckshure? Hmmmm...
Bisschen glücklich grad, weil seine Freundin weg ist, aber verwirrt....
Eure Lynn

Wenn du keine Ahnung hast, solltest du einfach nur schweigen...

Dienstag war das Treffen mit ihm, hab ich ja schon erzählt.
Meine Freundin war der Meinung, dass er netter geworden wäre, seit das mit dem Treffen feststand, und danach erst recht. Ok, dacht ich mir, kann ja nur besser werden..auch wenn mir klar ist/war, dass wir noch weit entfernt sind, uns wieder so nahe zu kommen, wie "früher", als ich ihn noch besten Freund nennen konnte.
Aber das in so kurzer Zeit, solche bedeutenden Dinge passieren, hätte ich jetzt nicht erwartet....er hat sich von seiner Freundin getrennt. Keine Ahnung, wieso, oder wann genau. Aber Fakt ist, er ist nicht mehr mit ihr zusammen.
Und Fakt ist auch, dass die beste Freundin von seiner (jetzt) Ex-Freundin ihm einen wundervollen Pinnwandeintrag verpasst hat, wobei sie der Meinung ist, er sei eine dreckige Missgeburt, ein W*chser, und dass er sich doch bitte f*cken sollte, und am besten auch noch umbringen. Bis zu der letzten Stelle, hab ich einfach nur gelesen, und gedacht, ok, meine Freundin würde das gleiche tun (denk' ich mal). Aber "umbringen" hat bei mir eine Gänsehaut verursacht.
Ihr kennt meine Vergangenheit vielleicht ein bisschen, oder gerade genug, um zu wissen, wie ich und "umbringen" zusammen hängen. T. steht in dem gleichen Verhältnis dazu. Und das ist der Grund, weshalb ich der Freundin seiner Ex-Freundin am liebsten (Achtung, ich entschuldige mich für folgenden Satz) die Fresse polieren und ihr hässliches Gesicht ins Klo stecken würde. Eigentlich bin ich nicht so der Gewaltbereite Typ (mal abgesehen davon, dass ich mich gut wehren kann, wenn ich drauf angewiesen bin), aber ich find es einfach nicht in Ordnung, einem Menschen, der vor noch nicht allzu langer Zeit noch sehr sehr tief in der ganzen Suizidsache dringesteckt hat, zu schreiben, dass er sich umbrigen soll. Das ist einfach moralisch voll daneben, und noch dazu total gestört! Es kann keinen guten Grund geben, dass man sowas jemandem schreibt, wirklich nicht. Und, dass sie das nur geschrieben hat, weil er mit seiner (jetzt Ex-)Freundin schluss gemacht hat, ist einfach irgendwie gestört. Ich weiß nicht, unter was für Behinderungen sie leidet, aber .... gott, mir fällt dazu nichts mehr ein. Ich kann's einfach nicht verstehen.
Wenn man mir so einen Text schreiben würde, und am Ende stünde "geh dich umbringen", wäre ich
1. perplex
2. enttäuscht
3. bräuchte ich jemand zum festhalten.
Denn wenn du so einen Text bekommst, kannst du davon ausgehen, dass ziemlich viele gegen dich sind. Und ein Leben zu leben, mit mehr Gegnern als du Finger an deinen Händen hast, ist kein Vergnügen.
In seinem Fall, hat er ca. ein Dutzend Mädchen gegen sich.
Und an dieser Stelle frag ich mich, wie viele von denen sind gegen mich? Denn ich wette mit euch, dass sie mir "Mitschuld" geben werden, und sich fragen werden, was T. und ich am Dienstag bei ihm zu Hause getan haben (Antwort: Musik gehört, geredet, rumgesessen).
Komische, verdrehte, Welt, wer hat dich so kaputt gemacht?
Die Menschen war'ns. Mit ihrem Krieg, und ihren Waffen.
Der Mensch hat die Atombombe erfunden. Keine Maus der Welt käme auf die Idee, eine Mausefalle zu konstruieren. Wir bringen uns alle selbst das Verderben, das Leid, die Trauer, und doch fragt sich ein jeder, wo die Gewalt entstand. Ob man Videospiele mit Ego-Shootern nicht lieber verbieten sollte, weil Jugendliche nicht bereit wären, sich vernünftig mit solch irrealer Gewalt auseinander zu setzen. Aha. Und die Atombombe ist keine Gewalt? Interessant.
Was denkt ihr über den Text an T.'s Pinnwand - wie steht ihr dazu, dass sie "geh dich umbringen" geschrieben hat, (vermutlich) mit dem Wissen, dass das nicht abwegig war/ist?

Trotzdem schönen Samstag euch,
eure Lynn :3

Dienstag, 24. April 2012

Langes Schweigen

Ja, ja ich weiß...ich melde mich nie...aber ich hab einfach nichts besonderes zu erzählen...wirklich nicht.
Aber heute war ein echt seltsamer Tag; ich hab mich mit ihm getroffen - so wie früher...na ja, das heißt: fast so wie früher, denn da hatte er grade keine Freundin, und wir waren uns noch viel näher, als nach dieser langen Zeit, wo wir irgendwie getrennte Wege gegangen sind...aber es war trotzdem ein toller Nachmittag, auch wenn mit mir nicht so richtig viel anzufangen war. Eine Umarmung hab ich bekommen - er fehlt mir...aber nicht, wie ihr vielleicht denkt, nein, er fehlt mir, als mein bester Freund, mit dem ich reden kann...über alles...er denkt nicht, das Fernbeziehung über ein Jahr und USA eine gute Idee sind, jedenfalls nicht für mich und meinen Freund (ehrlich gesagt denke ich das auch nicht). Ich hab ihn sehr gern, sehr sehr gern. Aber ich glaube, dass ich etwas Zeit brauche, um mich daran zu gewöhnen, dass er hoffentlich wieder ein sehr sehr sehr großer Teil meines Lebens sein wird. Und vielleicht ein bisschen nachdenken .... über alles ... wer mir wieviel Wert ist zum Beispiel. Eine Pause einlegen (mit meinem Freund), und mich auf etwas neutrales konzentrieren...wer weiß schon, was passieren wird - immerhin hat er eine feste Freundin, die er anscheinend liebt - aber sie ist nicht besonders nett zu ihm, jedenfalls nicht, wenn ich in der Nähe bin. Und wenn sie weiterhin so ist, glaube ich nicht, dass er sie dauerhaft bei sich haben will....
Im August ist die Abschiedsparty von mir (und einer Freundin), weil wir ja dann weg sind, und ich bin die ganze Zeit am Überlegen, ob ich ihn frage, ob er auch kommen will - nicht, dass ich mich nicht traue, nur, was, wenn wir uns wieder so sehr aus den Augen verlieren, dass....give me a bit time to decide....ich brauch das...
schreibe ihm gleich noch ne SMS / morgen früh vielleicht erst...ansonsten, das wars....
eure Lynn :3

Freitag, 16. März 2012

[Nicht viel zu erzählen]

Schon länger war ich still, ich weiß, sorry dafür.
Es ist ein wenig ruhig geworden, hier bei mir. Ich gehe in letzter Zeit immer laufen, mit einem Mädchen, das mir sehr nahe steht, und das ich sehr gern hab.
Hab heute erfahren, dass ich doch kein Bafög bekomme. C'est la vie - lässt sich ja doch nicht ändern.
Irgendwie gibt es wieder so etwas wie Highlights in meinem Leben - fragt nicht wieso, ich hab keine Ahnung. Neben dem ganzen Scheiß, den ich falsch mache und hinschmeißen will, war mein Highlight diese Woche was vollkommen belangloses: blauer Nagellack. Ja ...
Ich glaube, ich habe aufgehört nachzudenken. Also nicht ... generell aufgehört ... nur ... denke ich nicht mehr so negativ über bestimmte Dinge - über ihn zum Beispiel. Ich ... hab mir heimlich eingestanden, dass ich ... eifersüchtig bin, auf sie, dass sie so viel Zeit mit ihm verbringen kann. Aber irgendwie ... stört mich das gar nicht mehr so. Ich freue mich für ihn. Wenn er sie liebt, ist das okay.
Wenn bestimmte Personen dir sehr viel bedeuten ... dann, musst du sie gehen lassen, wenn sie gehen wollen.
Denk ich.

Habt ihr schonmal an die Zukunft gedacht? Ob für euch, oder Leute wie uns, eine Zukunft existiert?
Ich will Psychiaterin werden - ja, das ist mein ernst, so verhasst die Menschen auch sind. Immerhin wäre ich ein Psychiater mit 'nem psychischen Knacks - beste Berufsvoraussetzung (ob das Extra-Punkte bei einem Vorstellungsgespräch gibt? Menschen sind krank).
Jedenfalls hab ich erfahren, dass ich dafür einen NC von 1,2 / 1,3 (usw) im Abi brauche, um Medizin zu studieren und noch ne Menge mehr, und ich bin mitlerweile am zweifeln.
Egal, ich hab noch ein oaar Jahre.
Oder auch nicht, wer weiß das schon?

Ich weiß nicht wirklich, was ich schreiben soll, und bis jetzt ist ja auch nichts gescheites bei 'rum gekommen, also hör ich am besten jetzt auf. Tut mir leid für diesen komplett verkackten, unwichtigen Post, ich hatte nur das Gefühl, mich mal wieder melden zu müssen.

Dazu noch unnötige Musik, fertig ...

Lynn



[Apéndice (ich hab ein neues Wort gelernt): Demnächst treff ich mich mit ihm - wie in alten Zeiten. Ich bete, dass mein Herz diesmal schlau genug ist, und ihn für uninteressant erklärt.]

Donnerstag, 1. März 2012

[Einmal lügen bitte]

Es geht mir gut. Klar vermiss ich dich. Ja, demnächst sehen wir uns.
Lügen, alles Lügen. Nur, würde ich einmal die Wahrheit sagen würden viele nie wieder auch nur ein Wort mit mir wechseln. Sie würden es nicht verstehen. Sie verstehen es ja jetzt kaum, und starren mich so seltsam an - daran hab ich mich jedoch langsam gewöhnt. Aber woran ich mich wohl nie gewöhnen werde, ist das Verstellen. Nie kann ich sagen, was in meinem Kopf vorgeht, ohne dass irgendwelche Leute, die Aufmerksamkeit brauchen, mir "helfen" wollen, um sich einen "Ich habe ein Mädchen daran gehindert sich selbst zu zerstören"-Button an den Kopf zu kleben.
Reden tut gut, wirklich. Aber mit wem soll man reden, wenn einem doch niemand zu hört? Oder wenn derjenige, der einem immer zugehört hat, nicht mehr für einen da ist, weil seine hässliche kleine Bitch Freundin einen nicht leiden kann und ihn dazu überredet sich von einem fern zu halten. Verdammte Welt.
Ja, ich vermisse ihn, das ist ja nichts neues.
Aber ich vermisse es mehr, jemanden zum Reden zu haben.

Ich versuche mich abzulenken, nehme mir ganz viel vor, so viel, dass ich kaum noch den Heimweg schaffe, ohne auf dem Rad einzuschlafen. Aber hey, es tut gut. Und was kann schon passieren? Im besten schlimmsten Fall, geh ich dabei drauf.

Selbsthass ist so eine Sache, oder? Mal ist er stärker, mal schwächer. Aber ich persönlich finde es besser wenn er schwächer ist als ich. Denn, wenn ich den Selbsthass die Kontrolle über mich bekommen lasse, ist alles gelaufen. Und ich weiß nicht ganz sicher, ob ich das will.

Im Moment will ich nur eins: kotzen können und bis zum Umfallen Sport machen. Aber man kann eben nicht alles haben.

Wie geht's euch so?

Alles Liebe,
Lynn

Donnerstag, 23. Februar 2012

[Hier sinnvollen Titel einsetzten]

Tut mir leid, dass ich so lang nichts mehr vernünftiges, geschweige denn überhaupt, gepostet habe, aber es ist zur Zeit still geworden um die "bösen Gedanken". Klar, es gibt Momente, da falle ich in alte Angewohnheiten zurück, schlechte Angewonheiten (vorhin hab ich mir eine Schraube in den Arm gestochen, warum auch immer), aber es gibt auch gute Momente, ja, sogar schöne, in denen ich mich verachte für die "bösen Gedanken". Ich stehe vor einem Umschwung, denke ich. Nur noch ein halbes Jahr in Deutschland und noch so viele Dinge, die ich unbedingt machen will, bevor ich gehe. Ich fange grade mit Handball an, im Verein mit seltsamen Mädchen aber es ist okay, und tanze ab der nächsten Ballettstunde Spitze (ich weiß, es gibt spannenderes).
Mit ihm komme ich im Moment eigentlich ganz gut klar, auch wenn er unser Treffen am Montag verschoben hat, weil er so eine Art "dauerhaft-in-Ohnmacht-fallen" hatte. Aber hey, solange er bereit dazu ist, mir zu zuhören und mich anzuschauen, und mir sogar zu zulächeln und zu zwinkern, ist meine Welt in Ordnung.
Es kommt auch wieder die Zeit, wo ich viel poste, das weiß ich auch Erfahrung, aber jetzt grade kann ich sehr schlecht, aus verschiedenen Gründen, tut mir leid :/
ich hoffe, dass es euch allen gut geht, und wenn nicht, dass es euch ganz ganz bald wieder gut geht, und wenn auch das nicht, dann, dass ihr das, was euch beschäftigt, irgendjemandem erzählen könnt, der euch zuhört - so verrückt das für euch auch klingen  mag, es wird...irgendwann...
alles liebe, eure Lynn

Donnerstag, 9. Februar 2012

Du

Dein Lächeln hat in mir die stärksten Kräfte geweckt, von denen ich nicht wusste, dass ich sie noch besitze. WAS bist du, dass du mich so strahlen lässt!?

Montag, 6. Februar 2012

Shit Shit Shit!

Was ist eigentlich los!? Überall bei euch lese ich, dass euer Blog von Leuten gefunden wurde, die euch sehr viel bedeuten - vor etwa zwei Stunden klingelt mein Telefon: meine beste Freundin völlig fassungslos, stellt mich zur Rede, wieso ich solche Sachen schreibe. Sie hatte diesen Blog gefunden, über einen anderen von keine ahnugn wem, und war der festen Überzeugung, dass es meiner wäre. Sie hat fast geweint, das hab ich gemerkt. Aber anstatt ihr alles zu erzählen, wie es mir geht, und warum das alles, überzeuge ich sie mit trüben Argumenten, dass es nicht mein Blog ist, ändere die URL, das Nutzerbild, alles, was sich mal eben so ändern lässt.
Sie versteht es nicht.
Noch nie war sie in der Situation, in der ich mich befinde, dafür ist ihr Leben ja viel zu "perfekt", und sie viel zu "vollkommen", als dass solche bösen Gedanken jemals in ihr kleines Käpchen dringen könnten.
Ich beschwere mich manchmal, dass ich ihr egal bin, ich weiß, aber wie soll ich mit 'nem Happyface reden!? Das ist so, als würde eine Maus den Wolf anbetteln sie nicht zu töten - es bringt nichts.
Ja, ich mag sie, ich liebe sie, sie ist wie eine Schwester - aber ihr alles sagen!? Niemals!
Es ist mir egal, was sie von mir denkt, aber sagen werde ich es ihr trotzdem nicht.

Kann es sein, dass die Menschen, die uns nahe stehen, nur gegen unser Verschwinden wären, weil wir sie damit allein in dieser Scheißwelt zurückließen!? Aus purem Egoismus, weil sie uns bei sich haben wollen?
Ich weiß nicht, wie's euch geht, aber ich persönlich, bin mir nicht sicher, ob ich will, dass mir "geholfen" wird - wozu soll das gut sein!? Mir gings schonmal so richtig scheißgut - dann kam alles zurück und BÄÄÄÄÄM alte Gewonheiten wieder da, also, ich kenn mich, und zweifle an dem Zweck von "Hilfe".
Wie schonmal gesagt: ein Gespräch mit ihm, wieder so 'n richtig langes morgens um 2 oder so, DAS wäre Hilfe - scheiße, ich weiß echt nicht, warum ich so an dem Typ hänge, aber was solls, es wir dnicht aufhören, also kann ich auch gleich das beschissene Katz und Maus Spiel mitspielen, oder? Alles andere wäre Berschwendung meiner Kräfte, denke ich.
Wie auch immer: ich wünsche euch alles Liebe, und hoffe, dass NIEMAND euren Blog findet, der es NICHT SOLL :)

eure Lynn

Donnerstag, 2. Februar 2012

Ich fühl mich von der Welt verarscht!

Da denkt man, nach einem Jahr wäre es besser geworden, und man hätte sich selbst es halbwegs im Griff, und dann BAAAAAAAAM holt einen das Leben unsanft zurück, mit der Überraschung, dass nicht, aber auch rein gar nichts, sich verändert hat, und man den gleichen Mist schon wieder fabriziert!
Die kleinste Kritik reicht aus, um meine Seele zu zerreißen!
Ein einzelner richtig wütender Satz, dass ich beginne die Leute, die mir am nächsten sind, zu hassen!
Die hohen Leistungen von anderen, mit denen ich ständig verglichen werde, dass ich wieder heulend mein Zimmer demoliere!
Die Moralpredigt, zu der ich anscheinend immer und immer wieder von euch gieriegen Wesen (ihr seid keine Menschen mehr) gezerrt werde, um stundenland am Fenster zu stehen, und sich zu sagen, dass der 5. Stock sehr wohl hoch genug ist, um runter zu springen, und danach NICHT auf der Intensiv aufzuwachen, sondern friedlich ohne euch den Tod zu genießen!
Ich hasse euch! Ich hasse MICH!
Adrenalin in meinen Adern, das Blut kocht, und ich versuche mit abzulenken.
Eine Schere liegt vor mir auf dem Boden ... ich darf nicht ... ich will aber ... willst du nicht, lenk dich ab ... ich will nichts anderes ... los, tu irgendwas, lenk dich ab ... ich brauche das!!!
Ich gegen Emily, ich bin die Vernunft, sie die Verführung.
Leider ist die Verführung so viel stärker als die Vernunft ...
Die Schere liegt immer noch am selben Platz. Ich habe sie nicht genommen.
Ich habe mich gegen die Verführung gestellt, gegen "Emily".
Die Welt ist riesig, und interessiert sich nicht für mich.
Und es wird auch niemals so sein, das ist mir klar.
Aber an den Tagen, wo ich ihr so dermaßen scheißegal bin, denk ich einfach nur: Fuck!
Sobald dieses Gefühl, dieser Drang, das kochende Blut, wieder da ist, murmele ich Schimpfwörter vor mir her, weine, knete meine Hände, reiße das Fenster auf und sauge die eisige Luft ewig lang ein, bis alles etwas nachgelassen hat.
Dann schließe ich es wieder, drehe die Heizung auf 5, und widme mich wieder dem, was ich vor meinem Adrenalinkick gemacht habe.
So kann das nicht weitergehen. Ich weiß das.
Eine starke Umarmung würde genügen, um das Adrenalin in dem entscheidenen Moment einzudämmen, aber wen soll ich umarmen, wenn niemand hier ist, den ich umarmen kann will?
Es geht nicht mehr darum, was ich muss oder kann, sondern darum, was ich will. Wieso sollte ich mein Leben noch mehr an andere verschwenden, nachdem ich das alles schon einmal hinter mir habe? Wieso?
So viele Fragen hab ich im Kopf.
Ich wüsste noch etwas anderes, aber diesen Gedanken lass ich nur ganz selten wirklich an mich heran.
Mit ihm reden.
Ihm mein Herz ausschütten, weinen, was weiß ich...
Ich will, dass er sich meldet, ich bin beinahe abhängig! Ich vermiss ihn.

Ich habe mich beherrscht, in jeder Hinsicht, auch mit dem Essen.


eure Lynn :x

Freitag, 27. Januar 2012

Irgendwie will es nicht in meinen Kopf...

Der Gedanke, dass ich dir egal sein könnte, ist Gift für mich!
Ich will das einfach nicht glauben, dass nichts ernsthaft war, denn auch wenn du anscheinend ohne mich viel besser klar kommst: ich brauche dich!
Und ich weiß, dass das vermutlich egoistisch ist, zu erwarten, dass du zurück kommst, aber genau das tue ich: ich erwarte es.
Wie lange hab ich hin und her überlegt, dich gehasst, dich gemieden, bis ich zu dem Schluss gekommen bin, dass es ohne dich einfach nicht geht.
Du bist wie das Blut in meinen Adern, ich brauche es zum Leben.

Ich hasse Schnee, der macht mich immer verdammt sentimental, und das kann ich wenig brauchen -.-
Ich bade in Selbstmitleid, glaube ich. Höchste Zeit, dass sich was ändert. Denn nur wenn sich etwas ändert, besteht die winzige Möglichkeit, dass es besser wird...

Leben ist scheiße, wenn der beste Freund fehlt!

Wie geht's euch so?
Was haltet ihr von Schnee?

Eure Lynn <3

Donnerstag, 26. Januar 2012

Und auf einmal warst du wieder da...

Du warst wieder da, und ich dachte mir nur so: okay...
Ich hab's verhauen, ich weiß. Aber hey, wie lang ist das her? Schon ein Jahr, ziemlich genau sogar, und du gibst mich auf? Es ist noch nicht zu spät, zu vergeben, glaub mir.
Ich will dich.
Ich will dich mehr als alles andere.
Ich bin mir nur noch nicht sicher, als was....
Sei mein Bruder, wie vor einer Weile, und gib mir das Gefühl geliebt zu werden, dass ich es verdient habe zu leben, mit all den Risiken.
Schau mir in die Augen, damit ich das Blau von deinen wieder leuchten seh, flüster mir ins Ohr, dass du mich liebst, so wie du's immer getan hast, obwohl du wusstest, ich würde niemals das gleiche sagen.
Du hattest Recht, ich habe mich gegen dich entschieden, und damit, glaube ich, einen Fehler gemacht, denn ich hab' nicht geahnt, dass das der Abschied sein würde.
Doch genau so war es.
Bitte komm zu mir zurück, vergiss einfach alles und lass uns nochmal neu beginnen.
Denn ich würde absolut alles tun, nur um dich zurück zu gewinnen.
Deine Freundschaft ist mehr wert, als die Liebe von irgendjemandem, der mich nicht versteht.
Du, du verstehst mich, hast mich aufgebaut, mit mir darüber geredet.
Du hast mir das Leben gerettet.

Und ich glaube, du weißt es nicht mal.

Gestern warst du mir wieder nah, zum ersten Mal, seit langer Zeit. Aber nicht nah genug.
Wann war die letzte Umarmung? Im Februar? Keine Ahnung, aber es ist zu lang schon her.
Bald bin ich weg, und ich wünsche mir, nein ich WILL, dass du mich so in Erinnerung behältst, wie ich war, als du mich kennen gelernt hast, und wir gemeinsam viel zu kurze Nächte verbracht haben, einfach nur geredet und gelacht haben. Und wenn ich wieder da bin, möchte ich, dass du auch noch da bist, denn du hast es verdient, dass ich ehrlich zu dir bin. Und ich wäre es so gern, doch das mit dem reden ist inzwischen so 'ne Sache (wann rufst du an? Ich warte immer noch).
Ja, vielleicht bist du ein Arsch.
Ja, vielleicht bin ich dumm, dass ich dich so gern habe, und dich vermisse.
Aber mein Herz macht, was es will.
Es ist klein, und aus Glas, und es hat einen tiefen Riss - aber ich habe es an dich verloren, und du willst es mir nicht geben.

Ich vermisse dich...
Also, wozu eigentlich das Leben wenn es doch nur aus Schmerz und Enttäuschung besteht?

Eure Lynn <3

Samstag, 21. Januar 2012

Scherben, nichts als Scherben.

Das Leben ist schon eine seltsame Sache...
so vollkommen unkontrolliert, und gleichzeitig verläuft es in Bahnen, in die wir gezwungen werden, ob wir wollen, oder nicht.
Oft hab ich mich gefragt, wann es angefangen hat.
Früher war alles leichter; weniger Entscheidungen, weniger Menschen, die mich verletzen, mehr ich selbst, mehr Lynn.

Als ich angefangen habe, mein Leben nach und nach kaputt zu machen, fühlte ich mich nicht gut.
Als ich angefangen habe, mein Leben nach und nach wieder aufzubauen, fühlte ich mich richtig schlecht.
Alles, was mir etwas bedeutet hat, war fort.
Ich saß weinend auf dem nassen Graß, Regentropfen liefen mir über die Wangen, und ich fragte mich, warum ich nicht einfach aufgab?
Aber irgenderwas in mir wollte es nicht, es beenden. Es wollte lieber zusehen, wie ich alles zerstöre, mich zerstöre - wie eine Zeitbombe.

Wo ist die Lynn, die alle Menschen geliebt hat? Und die von allen geliebt wurde?
Sie ist weg, und sie kommt nicht zurück.

Ein zerstörtes Leben wieder hinzubiegen ist schwerer, als es zu zerbrechen. Kraft und Energie, unnötig verschwendet. "Was ist mein Leben schon wert?", frage ich mich. "NICHTS!" Da ist es wieder, diese Stimme in meinem Kopf - nennen wir sie Emily.
Emily ist diejenige, die mich verletzt, triezt. Sie ist mein schlechtes Gewissen, mein Unterbwusstsein, mein Wunschdenken. Was ich auch tue, sie sagt ihre Meinung, und sie war es auch, die unbedingt eine Zeitbombe erschaffen wollte, aus mir, Lynn, die sich schneiden wollte, erschießen, irgendwas, um Schmerz zu spüren. Um etwas zu spüren.
Denn woher kann man wissen, dass man noch lebt, wenn man rein gar nichts spürt, und in seinem eigenen "LEBEN" Statist ist...man kann es nicht.

Wo ist die Lynn, die alle Menschen geliebt hat? Und die von allen geliebt wurde? Sie ist weg, und sie kommt nicht zurück...denn eigentlich ist sie längst tot. Sie hat aufgegeben und lebt für andere. Marionette.

Ich knie vor meinem Leben, als Scherbenhaufen habe ich es zurückgelassen, und versuche Teil in Teil zu fügen. Es geht nicht. Etwas fehlt, etwas passt nicht.
Nicht perfekt, nein, aber wann war ich jemals perfekt? Nie, und wann war ich jemals nur glücklich? Ohne an schlimme Sachen zu denken, mir weh zu tun, oder zu weinen? Nie.
Und wann wird Emily verschwinden? Bald.

Scherben, nichts als Sterben.
Ich weiß nicht, ob ich Hilfe brauche, ich würde gern sagen, ich benötige sie nicht, aber ich bin das Lügen leid.
Aber ich weiß, dass ich sie nicht will.
Nicht von Leuten, denen ich eigentlich egal bin.
Nicht von Leuten, die heucheln.
Nicht von Leuten, die verurteilen.

Scherben essen, Blut spucken, Schmerz fühlen.



Leben ist so eine Sache...eure Lynn.