Donnerstag, 23. Februar 2012

[Hier sinnvollen Titel einsetzten]

Tut mir leid, dass ich so lang nichts mehr vernünftiges, geschweige denn überhaupt, gepostet habe, aber es ist zur Zeit still geworden um die "bösen Gedanken". Klar, es gibt Momente, da falle ich in alte Angewohnheiten zurück, schlechte Angewonheiten (vorhin hab ich mir eine Schraube in den Arm gestochen, warum auch immer), aber es gibt auch gute Momente, ja, sogar schöne, in denen ich mich verachte für die "bösen Gedanken". Ich stehe vor einem Umschwung, denke ich. Nur noch ein halbes Jahr in Deutschland und noch so viele Dinge, die ich unbedingt machen will, bevor ich gehe. Ich fange grade mit Handball an, im Verein mit seltsamen Mädchen aber es ist okay, und tanze ab der nächsten Ballettstunde Spitze (ich weiß, es gibt spannenderes).
Mit ihm komme ich im Moment eigentlich ganz gut klar, auch wenn er unser Treffen am Montag verschoben hat, weil er so eine Art "dauerhaft-in-Ohnmacht-fallen" hatte. Aber hey, solange er bereit dazu ist, mir zu zuhören und mich anzuschauen, und mir sogar zu zulächeln und zu zwinkern, ist meine Welt in Ordnung.
Es kommt auch wieder die Zeit, wo ich viel poste, das weiß ich auch Erfahrung, aber jetzt grade kann ich sehr schlecht, aus verschiedenen Gründen, tut mir leid :/
ich hoffe, dass es euch allen gut geht, und wenn nicht, dass es euch ganz ganz bald wieder gut geht, und wenn auch das nicht, dann, dass ihr das, was euch beschäftigt, irgendjemandem erzählen könnt, der euch zuhört - so verrückt das für euch auch klingen  mag, es wird...irgendwann...
alles liebe, eure Lynn

Donnerstag, 9. Februar 2012

Du

Dein Lächeln hat in mir die stärksten Kräfte geweckt, von denen ich nicht wusste, dass ich sie noch besitze. WAS bist du, dass du mich so strahlen lässt!?

Montag, 6. Februar 2012

Shit Shit Shit!

Was ist eigentlich los!? Überall bei euch lese ich, dass euer Blog von Leuten gefunden wurde, die euch sehr viel bedeuten - vor etwa zwei Stunden klingelt mein Telefon: meine beste Freundin völlig fassungslos, stellt mich zur Rede, wieso ich solche Sachen schreibe. Sie hatte diesen Blog gefunden, über einen anderen von keine ahnugn wem, und war der festen Überzeugung, dass es meiner wäre. Sie hat fast geweint, das hab ich gemerkt. Aber anstatt ihr alles zu erzählen, wie es mir geht, und warum das alles, überzeuge ich sie mit trüben Argumenten, dass es nicht mein Blog ist, ändere die URL, das Nutzerbild, alles, was sich mal eben so ändern lässt.
Sie versteht es nicht.
Noch nie war sie in der Situation, in der ich mich befinde, dafür ist ihr Leben ja viel zu "perfekt", und sie viel zu "vollkommen", als dass solche bösen Gedanken jemals in ihr kleines Käpchen dringen könnten.
Ich beschwere mich manchmal, dass ich ihr egal bin, ich weiß, aber wie soll ich mit 'nem Happyface reden!? Das ist so, als würde eine Maus den Wolf anbetteln sie nicht zu töten - es bringt nichts.
Ja, ich mag sie, ich liebe sie, sie ist wie eine Schwester - aber ihr alles sagen!? Niemals!
Es ist mir egal, was sie von mir denkt, aber sagen werde ich es ihr trotzdem nicht.

Kann es sein, dass die Menschen, die uns nahe stehen, nur gegen unser Verschwinden wären, weil wir sie damit allein in dieser Scheißwelt zurückließen!? Aus purem Egoismus, weil sie uns bei sich haben wollen?
Ich weiß nicht, wie's euch geht, aber ich persönlich, bin mir nicht sicher, ob ich will, dass mir "geholfen" wird - wozu soll das gut sein!? Mir gings schonmal so richtig scheißgut - dann kam alles zurück und BÄÄÄÄÄM alte Gewonheiten wieder da, also, ich kenn mich, und zweifle an dem Zweck von "Hilfe".
Wie schonmal gesagt: ein Gespräch mit ihm, wieder so 'n richtig langes morgens um 2 oder so, DAS wäre Hilfe - scheiße, ich weiß echt nicht, warum ich so an dem Typ hänge, aber was solls, es wir dnicht aufhören, also kann ich auch gleich das beschissene Katz und Maus Spiel mitspielen, oder? Alles andere wäre Berschwendung meiner Kräfte, denke ich.
Wie auch immer: ich wünsche euch alles Liebe, und hoffe, dass NIEMAND euren Blog findet, der es NICHT SOLL :)

eure Lynn

Donnerstag, 2. Februar 2012

Ich fühl mich von der Welt verarscht!

Da denkt man, nach einem Jahr wäre es besser geworden, und man hätte sich selbst es halbwegs im Griff, und dann BAAAAAAAAM holt einen das Leben unsanft zurück, mit der Überraschung, dass nicht, aber auch rein gar nichts, sich verändert hat, und man den gleichen Mist schon wieder fabriziert!
Die kleinste Kritik reicht aus, um meine Seele zu zerreißen!
Ein einzelner richtig wütender Satz, dass ich beginne die Leute, die mir am nächsten sind, zu hassen!
Die hohen Leistungen von anderen, mit denen ich ständig verglichen werde, dass ich wieder heulend mein Zimmer demoliere!
Die Moralpredigt, zu der ich anscheinend immer und immer wieder von euch gieriegen Wesen (ihr seid keine Menschen mehr) gezerrt werde, um stundenland am Fenster zu stehen, und sich zu sagen, dass der 5. Stock sehr wohl hoch genug ist, um runter zu springen, und danach NICHT auf der Intensiv aufzuwachen, sondern friedlich ohne euch den Tod zu genießen!
Ich hasse euch! Ich hasse MICH!
Adrenalin in meinen Adern, das Blut kocht, und ich versuche mit abzulenken.
Eine Schere liegt vor mir auf dem Boden ... ich darf nicht ... ich will aber ... willst du nicht, lenk dich ab ... ich will nichts anderes ... los, tu irgendwas, lenk dich ab ... ich brauche das!!!
Ich gegen Emily, ich bin die Vernunft, sie die Verführung.
Leider ist die Verführung so viel stärker als die Vernunft ...
Die Schere liegt immer noch am selben Platz. Ich habe sie nicht genommen.
Ich habe mich gegen die Verführung gestellt, gegen "Emily".
Die Welt ist riesig, und interessiert sich nicht für mich.
Und es wird auch niemals so sein, das ist mir klar.
Aber an den Tagen, wo ich ihr so dermaßen scheißegal bin, denk ich einfach nur: Fuck!
Sobald dieses Gefühl, dieser Drang, das kochende Blut, wieder da ist, murmele ich Schimpfwörter vor mir her, weine, knete meine Hände, reiße das Fenster auf und sauge die eisige Luft ewig lang ein, bis alles etwas nachgelassen hat.
Dann schließe ich es wieder, drehe die Heizung auf 5, und widme mich wieder dem, was ich vor meinem Adrenalinkick gemacht habe.
So kann das nicht weitergehen. Ich weiß das.
Eine starke Umarmung würde genügen, um das Adrenalin in dem entscheidenen Moment einzudämmen, aber wen soll ich umarmen, wenn niemand hier ist, den ich umarmen kann will?
Es geht nicht mehr darum, was ich muss oder kann, sondern darum, was ich will. Wieso sollte ich mein Leben noch mehr an andere verschwenden, nachdem ich das alles schon einmal hinter mir habe? Wieso?
So viele Fragen hab ich im Kopf.
Ich wüsste noch etwas anderes, aber diesen Gedanken lass ich nur ganz selten wirklich an mich heran.
Mit ihm reden.
Ihm mein Herz ausschütten, weinen, was weiß ich...
Ich will, dass er sich meldet, ich bin beinahe abhängig! Ich vermiss ihn.

Ich habe mich beherrscht, in jeder Hinsicht, auch mit dem Essen.


eure Lynn :x

Freitag, 27. Januar 2012

Irgendwie will es nicht in meinen Kopf...

Der Gedanke, dass ich dir egal sein könnte, ist Gift für mich!
Ich will das einfach nicht glauben, dass nichts ernsthaft war, denn auch wenn du anscheinend ohne mich viel besser klar kommst: ich brauche dich!
Und ich weiß, dass das vermutlich egoistisch ist, zu erwarten, dass du zurück kommst, aber genau das tue ich: ich erwarte es.
Wie lange hab ich hin und her überlegt, dich gehasst, dich gemieden, bis ich zu dem Schluss gekommen bin, dass es ohne dich einfach nicht geht.
Du bist wie das Blut in meinen Adern, ich brauche es zum Leben.

Ich hasse Schnee, der macht mich immer verdammt sentimental, und das kann ich wenig brauchen -.-
Ich bade in Selbstmitleid, glaube ich. Höchste Zeit, dass sich was ändert. Denn nur wenn sich etwas ändert, besteht die winzige Möglichkeit, dass es besser wird...

Leben ist scheiße, wenn der beste Freund fehlt!

Wie geht's euch so?
Was haltet ihr von Schnee?

Eure Lynn <3

Donnerstag, 26. Januar 2012

Und auf einmal warst du wieder da...

Du warst wieder da, und ich dachte mir nur so: okay...
Ich hab's verhauen, ich weiß. Aber hey, wie lang ist das her? Schon ein Jahr, ziemlich genau sogar, und du gibst mich auf? Es ist noch nicht zu spät, zu vergeben, glaub mir.
Ich will dich.
Ich will dich mehr als alles andere.
Ich bin mir nur noch nicht sicher, als was....
Sei mein Bruder, wie vor einer Weile, und gib mir das Gefühl geliebt zu werden, dass ich es verdient habe zu leben, mit all den Risiken.
Schau mir in die Augen, damit ich das Blau von deinen wieder leuchten seh, flüster mir ins Ohr, dass du mich liebst, so wie du's immer getan hast, obwohl du wusstest, ich würde niemals das gleiche sagen.
Du hattest Recht, ich habe mich gegen dich entschieden, und damit, glaube ich, einen Fehler gemacht, denn ich hab' nicht geahnt, dass das der Abschied sein würde.
Doch genau so war es.
Bitte komm zu mir zurück, vergiss einfach alles und lass uns nochmal neu beginnen.
Denn ich würde absolut alles tun, nur um dich zurück zu gewinnen.
Deine Freundschaft ist mehr wert, als die Liebe von irgendjemandem, der mich nicht versteht.
Du, du verstehst mich, hast mich aufgebaut, mit mir darüber geredet.
Du hast mir das Leben gerettet.

Und ich glaube, du weißt es nicht mal.

Gestern warst du mir wieder nah, zum ersten Mal, seit langer Zeit. Aber nicht nah genug.
Wann war die letzte Umarmung? Im Februar? Keine Ahnung, aber es ist zu lang schon her.
Bald bin ich weg, und ich wünsche mir, nein ich WILL, dass du mich so in Erinnerung behältst, wie ich war, als du mich kennen gelernt hast, und wir gemeinsam viel zu kurze Nächte verbracht haben, einfach nur geredet und gelacht haben. Und wenn ich wieder da bin, möchte ich, dass du auch noch da bist, denn du hast es verdient, dass ich ehrlich zu dir bin. Und ich wäre es so gern, doch das mit dem reden ist inzwischen so 'ne Sache (wann rufst du an? Ich warte immer noch).
Ja, vielleicht bist du ein Arsch.
Ja, vielleicht bin ich dumm, dass ich dich so gern habe, und dich vermisse.
Aber mein Herz macht, was es will.
Es ist klein, und aus Glas, und es hat einen tiefen Riss - aber ich habe es an dich verloren, und du willst es mir nicht geben.

Ich vermisse dich...
Also, wozu eigentlich das Leben wenn es doch nur aus Schmerz und Enttäuschung besteht?

Eure Lynn <3

Samstag, 21. Januar 2012

Scherben, nichts als Scherben.

Das Leben ist schon eine seltsame Sache...
so vollkommen unkontrolliert, und gleichzeitig verläuft es in Bahnen, in die wir gezwungen werden, ob wir wollen, oder nicht.
Oft hab ich mich gefragt, wann es angefangen hat.
Früher war alles leichter; weniger Entscheidungen, weniger Menschen, die mich verletzen, mehr ich selbst, mehr Lynn.

Als ich angefangen habe, mein Leben nach und nach kaputt zu machen, fühlte ich mich nicht gut.
Als ich angefangen habe, mein Leben nach und nach wieder aufzubauen, fühlte ich mich richtig schlecht.
Alles, was mir etwas bedeutet hat, war fort.
Ich saß weinend auf dem nassen Graß, Regentropfen liefen mir über die Wangen, und ich fragte mich, warum ich nicht einfach aufgab?
Aber irgenderwas in mir wollte es nicht, es beenden. Es wollte lieber zusehen, wie ich alles zerstöre, mich zerstöre - wie eine Zeitbombe.

Wo ist die Lynn, die alle Menschen geliebt hat? Und die von allen geliebt wurde?
Sie ist weg, und sie kommt nicht zurück.

Ein zerstörtes Leben wieder hinzubiegen ist schwerer, als es zu zerbrechen. Kraft und Energie, unnötig verschwendet. "Was ist mein Leben schon wert?", frage ich mich. "NICHTS!" Da ist es wieder, diese Stimme in meinem Kopf - nennen wir sie Emily.
Emily ist diejenige, die mich verletzt, triezt. Sie ist mein schlechtes Gewissen, mein Unterbwusstsein, mein Wunschdenken. Was ich auch tue, sie sagt ihre Meinung, und sie war es auch, die unbedingt eine Zeitbombe erschaffen wollte, aus mir, Lynn, die sich schneiden wollte, erschießen, irgendwas, um Schmerz zu spüren. Um etwas zu spüren.
Denn woher kann man wissen, dass man noch lebt, wenn man rein gar nichts spürt, und in seinem eigenen "LEBEN" Statist ist...man kann es nicht.

Wo ist die Lynn, die alle Menschen geliebt hat? Und die von allen geliebt wurde? Sie ist weg, und sie kommt nicht zurück...denn eigentlich ist sie längst tot. Sie hat aufgegeben und lebt für andere. Marionette.

Ich knie vor meinem Leben, als Scherbenhaufen habe ich es zurückgelassen, und versuche Teil in Teil zu fügen. Es geht nicht. Etwas fehlt, etwas passt nicht.
Nicht perfekt, nein, aber wann war ich jemals perfekt? Nie, und wann war ich jemals nur glücklich? Ohne an schlimme Sachen zu denken, mir weh zu tun, oder zu weinen? Nie.
Und wann wird Emily verschwinden? Bald.

Scherben, nichts als Sterben.
Ich weiß nicht, ob ich Hilfe brauche, ich würde gern sagen, ich benötige sie nicht, aber ich bin das Lügen leid.
Aber ich weiß, dass ich sie nicht will.
Nicht von Leuten, denen ich eigentlich egal bin.
Nicht von Leuten, die heucheln.
Nicht von Leuten, die verurteilen.

Scherben essen, Blut spucken, Schmerz fühlen.



Leben ist so eine Sache...eure Lynn.