Das Leben ist schon eine seltsame Sache...
so vollkommen unkontrolliert, und gleichzeitig verläuft es in Bahnen, in die wir gezwungen werden, ob wir wollen, oder nicht.
Oft hab ich mich gefragt, wann es angefangen hat.
Früher war alles leichter; weniger Entscheidungen, weniger Menschen, die mich verletzen, mehr ich selbst, mehr Lynn.
Als ich angefangen habe, mein Leben nach und nach kaputt zu machen, fühlte ich mich nicht gut.
Als ich angefangen habe, mein Leben nach und nach wieder aufzubauen, fühlte ich mich richtig schlecht.
Alles, was mir etwas bedeutet hat, war fort.
Ich saß weinend auf dem nassen Graß, Regentropfen liefen mir über die Wangen, und ich fragte mich, warum ich nicht einfach aufgab?
Aber irgenderwas in mir wollte es nicht, es beenden. Es wollte lieber zusehen, wie ich alles zerstöre, mich zerstöre - wie eine Zeitbombe.
Wo ist die Lynn, die alle Menschen geliebt hat? Und die von allen geliebt wurde?
Sie ist weg, und sie kommt nicht zurück.
Ein zerstörtes Leben wieder hinzubiegen ist schwerer, als es zu zerbrechen. Kraft und Energie, unnötig verschwendet. "Was ist mein Leben schon wert?", frage ich mich. "NICHTS!" Da ist es wieder, diese Stimme in meinem Kopf - nennen wir sie Emily.
Emily ist diejenige, die mich verletzt, triezt. Sie ist mein schlechtes Gewissen, mein Unterbwusstsein, mein Wunschdenken. Was ich auch tue, sie sagt ihre Meinung, und sie war es auch, die unbedingt eine Zeitbombe erschaffen wollte, aus mir, Lynn, die sich schneiden wollte, erschießen, irgendwas, um Schmerz zu spüren. Um etwas zu spüren.
Denn woher kann man wissen, dass man noch lebt, wenn man rein gar nichts spürt, und in seinem eigenen "LEBEN" Statist ist...man kann es nicht.
Wo ist die Lynn, die alle Menschen geliebt hat? Und die von allen geliebt wurde? Sie ist weg, und sie kommt nicht zurück...denn eigentlich ist sie längst tot. Sie hat aufgegeben und lebt für andere. Marionette.
Ich knie vor meinem Leben, als Scherbenhaufen habe ich es zurückgelassen, und versuche Teil in Teil zu fügen. Es geht nicht. Etwas fehlt, etwas passt nicht.
Nicht perfekt, nein, aber wann war ich jemals perfekt? Nie, und wann war ich jemals nur glücklich? Ohne an schlimme Sachen zu denken, mir weh zu tun, oder zu weinen? Nie.
Und wann wird Emily verschwinden? Bald.
Scherben, nichts als Sterben.
Ich weiß nicht, ob ich Hilfe brauche, ich würde gern sagen, ich benötige sie nicht, aber ich bin das Lügen leid.
Aber ich weiß, dass ich sie nicht will.
Nicht von Leuten, denen ich eigentlich egal bin.
Nicht von Leuten, die heucheln.
Nicht von Leuten, die verurteilen.
Scherben essen, Blut spucken, Schmerz fühlen.
Leben ist so eine Sache...eure Lynn.
hi :3
AntwortenLöschendanke fürs folgen. und interessanten blog hast du. mag das design. und der text ist richtig gut geschrieben... wenn auch traurig. <3
danke :)
AntwortenLöschenund kann ich nur zurück geben. Ich find deinen blog...wenn ich toll schreibe kommt das komisch rüber - ich hoffe du weißt, was ich mein :D
<3