Freitag, 27. Januar 2012

Irgendwie will es nicht in meinen Kopf...

Der Gedanke, dass ich dir egal sein könnte, ist Gift für mich!
Ich will das einfach nicht glauben, dass nichts ernsthaft war, denn auch wenn du anscheinend ohne mich viel besser klar kommst: ich brauche dich!
Und ich weiß, dass das vermutlich egoistisch ist, zu erwarten, dass du zurück kommst, aber genau das tue ich: ich erwarte es.
Wie lange hab ich hin und her überlegt, dich gehasst, dich gemieden, bis ich zu dem Schluss gekommen bin, dass es ohne dich einfach nicht geht.
Du bist wie das Blut in meinen Adern, ich brauche es zum Leben.

Ich hasse Schnee, der macht mich immer verdammt sentimental, und das kann ich wenig brauchen -.-
Ich bade in Selbstmitleid, glaube ich. Höchste Zeit, dass sich was ändert. Denn nur wenn sich etwas ändert, besteht die winzige Möglichkeit, dass es besser wird...

Leben ist scheiße, wenn der beste Freund fehlt!

Wie geht's euch so?
Was haltet ihr von Schnee?

Eure Lynn <3

Donnerstag, 26. Januar 2012

Und auf einmal warst du wieder da...

Du warst wieder da, und ich dachte mir nur so: okay...
Ich hab's verhauen, ich weiß. Aber hey, wie lang ist das her? Schon ein Jahr, ziemlich genau sogar, und du gibst mich auf? Es ist noch nicht zu spät, zu vergeben, glaub mir.
Ich will dich.
Ich will dich mehr als alles andere.
Ich bin mir nur noch nicht sicher, als was....
Sei mein Bruder, wie vor einer Weile, und gib mir das Gefühl geliebt zu werden, dass ich es verdient habe zu leben, mit all den Risiken.
Schau mir in die Augen, damit ich das Blau von deinen wieder leuchten seh, flüster mir ins Ohr, dass du mich liebst, so wie du's immer getan hast, obwohl du wusstest, ich würde niemals das gleiche sagen.
Du hattest Recht, ich habe mich gegen dich entschieden, und damit, glaube ich, einen Fehler gemacht, denn ich hab' nicht geahnt, dass das der Abschied sein würde.
Doch genau so war es.
Bitte komm zu mir zurück, vergiss einfach alles und lass uns nochmal neu beginnen.
Denn ich würde absolut alles tun, nur um dich zurück zu gewinnen.
Deine Freundschaft ist mehr wert, als die Liebe von irgendjemandem, der mich nicht versteht.
Du, du verstehst mich, hast mich aufgebaut, mit mir darüber geredet.
Du hast mir das Leben gerettet.

Und ich glaube, du weißt es nicht mal.

Gestern warst du mir wieder nah, zum ersten Mal, seit langer Zeit. Aber nicht nah genug.
Wann war die letzte Umarmung? Im Februar? Keine Ahnung, aber es ist zu lang schon her.
Bald bin ich weg, und ich wünsche mir, nein ich WILL, dass du mich so in Erinnerung behältst, wie ich war, als du mich kennen gelernt hast, und wir gemeinsam viel zu kurze Nächte verbracht haben, einfach nur geredet und gelacht haben. Und wenn ich wieder da bin, möchte ich, dass du auch noch da bist, denn du hast es verdient, dass ich ehrlich zu dir bin. Und ich wäre es so gern, doch das mit dem reden ist inzwischen so 'ne Sache (wann rufst du an? Ich warte immer noch).
Ja, vielleicht bist du ein Arsch.
Ja, vielleicht bin ich dumm, dass ich dich so gern habe, und dich vermisse.
Aber mein Herz macht, was es will.
Es ist klein, und aus Glas, und es hat einen tiefen Riss - aber ich habe es an dich verloren, und du willst es mir nicht geben.

Ich vermisse dich...
Also, wozu eigentlich das Leben wenn es doch nur aus Schmerz und Enttäuschung besteht?

Eure Lynn <3

Samstag, 21. Januar 2012

Scherben, nichts als Scherben.

Das Leben ist schon eine seltsame Sache...
so vollkommen unkontrolliert, und gleichzeitig verläuft es in Bahnen, in die wir gezwungen werden, ob wir wollen, oder nicht.
Oft hab ich mich gefragt, wann es angefangen hat.
Früher war alles leichter; weniger Entscheidungen, weniger Menschen, die mich verletzen, mehr ich selbst, mehr Lynn.

Als ich angefangen habe, mein Leben nach und nach kaputt zu machen, fühlte ich mich nicht gut.
Als ich angefangen habe, mein Leben nach und nach wieder aufzubauen, fühlte ich mich richtig schlecht.
Alles, was mir etwas bedeutet hat, war fort.
Ich saß weinend auf dem nassen Graß, Regentropfen liefen mir über die Wangen, und ich fragte mich, warum ich nicht einfach aufgab?
Aber irgenderwas in mir wollte es nicht, es beenden. Es wollte lieber zusehen, wie ich alles zerstöre, mich zerstöre - wie eine Zeitbombe.

Wo ist die Lynn, die alle Menschen geliebt hat? Und die von allen geliebt wurde?
Sie ist weg, und sie kommt nicht zurück.

Ein zerstörtes Leben wieder hinzubiegen ist schwerer, als es zu zerbrechen. Kraft und Energie, unnötig verschwendet. "Was ist mein Leben schon wert?", frage ich mich. "NICHTS!" Da ist es wieder, diese Stimme in meinem Kopf - nennen wir sie Emily.
Emily ist diejenige, die mich verletzt, triezt. Sie ist mein schlechtes Gewissen, mein Unterbwusstsein, mein Wunschdenken. Was ich auch tue, sie sagt ihre Meinung, und sie war es auch, die unbedingt eine Zeitbombe erschaffen wollte, aus mir, Lynn, die sich schneiden wollte, erschießen, irgendwas, um Schmerz zu spüren. Um etwas zu spüren.
Denn woher kann man wissen, dass man noch lebt, wenn man rein gar nichts spürt, und in seinem eigenen "LEBEN" Statist ist...man kann es nicht.

Wo ist die Lynn, die alle Menschen geliebt hat? Und die von allen geliebt wurde? Sie ist weg, und sie kommt nicht zurück...denn eigentlich ist sie längst tot. Sie hat aufgegeben und lebt für andere. Marionette.

Ich knie vor meinem Leben, als Scherbenhaufen habe ich es zurückgelassen, und versuche Teil in Teil zu fügen. Es geht nicht. Etwas fehlt, etwas passt nicht.
Nicht perfekt, nein, aber wann war ich jemals perfekt? Nie, und wann war ich jemals nur glücklich? Ohne an schlimme Sachen zu denken, mir weh zu tun, oder zu weinen? Nie.
Und wann wird Emily verschwinden? Bald.

Scherben, nichts als Sterben.
Ich weiß nicht, ob ich Hilfe brauche, ich würde gern sagen, ich benötige sie nicht, aber ich bin das Lügen leid.
Aber ich weiß, dass ich sie nicht will.
Nicht von Leuten, denen ich eigentlich egal bin.
Nicht von Leuten, die heucheln.
Nicht von Leuten, die verurteilen.

Scherben essen, Blut spucken, Schmerz fühlen.



Leben ist so eine Sache...eure Lynn.